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Die Repräsentationssysteme – V-A-K – II

Jeder Mensch hat seine eigene Art, sich in der Wirklichkeit zu orientieren und seinen Sinnen zu vertrauen. Entsprechend seiner individuellen Lerngeschichte speichert er die Realität in seinem Gehirn. Um herauszufinden, in welchem Repräsentationssystem sich der Gesprächspartner befindet, achtet der NLP-Anwender zum einen auf die Augensprache, zum anderen auf die sinnliche Wortwahl des Partners. Diese Zusammenfassung  beschäftigt sich mit der Wortwahl des Gesprächspartners. Sie werden feststellen, dass Sie durch die Anpassung Ihrer Wortwahl an die Ihres Partners eine deutliche Steigerung Ihrer Kommunikationsfähigkeit erhalten.

Was sind die Repräsentationssysteme?

web3AffenDie Repräsentationssysteme entsprechen den
Wahrnehmungskanälen visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken). Der olfaktorische und gustatorische Kanal ist jeweils im kinästhetischen integriert. Somit steht V.A.K. für die Abkürzung aller Repräsentationssysteme.

Was sind sprachliche Beispiele hierfür?

Stellen wir uns vor eine Familie, Vater – Mutter – Tochter, macht zusammen Urlaub. Am Abend sitzen sie am Strand und jeder teilt den anderen seine Wahrnehmungen mit…

Der Vater: „Ich bin begeistert von dem herrlichen Ausblick. Schau dir die phantastischen und leuchtenden Farben am Himmel an.  Wie sie in den hellen Wolken reflektiert werden. Ein berauschendes Bild voller Faszinationen. Und die Sonne, schau nur wie sie am Horizont ins Meer eintaucht und ihre Pracht dort spiegelt. So etwas siehst du selten. Alles zeigt sich im leuchtenden Glanz und…. .”

Darauf die Mutter: “Habt ihr bemerkt wie ruhig es wurde, als die Sonne unterging? Als hätte sich die ganze Natur auf diese Harmonie eingestimmt. So, als ob sich alles leise zur Ruhe legt und den Tag ausklingen läßt. Wahrscheinlich sagt man auch deshalb, in der Ruhe liegt die Kraft. Das weckt Erinnerungen  in mir an ein Lied, das mein Vater mir vorsang, als ich noch ein Kind war. Damals klang das alles….”

Und die Tochter: „Ich genieße es, mit euch hier zu sein. Dieses Gefühl der Verbundenheit, dieses Eins-sein. All das läßt mich eintauchen in eine angenehme Atmosphäre. Die Wärme der Sonne, die Ausstrahlung dieses Ereignisses. Der zarte Hauch des Windes, der eine feine Brise vom offenen Meer heran trägt. Der direkte Kontakt mit der Natur, verbunden zu sein…..”

Ja, ein bisschen viel der Dominanzen… Die Praxis ist meistens etwas zurückhaltender. Und doch finden Sie die Dominanzen, wenn Sie sich dafür sensibilisieren. Dann werden Sie die Repräsentationssysteme im Gespräch erkennen und heraushören.

Richard Bandler erzählte uns im Seminar, dass er und John Grinder in den Anfängen des NLP´s Neugierige in Santa Cruz dazu eingeladen haben an einem Workshop teil zu nehmen. Dann haben sie die Teilnehmer in drei Kategorien eingeteilt. Rot, gelb und grün. Anschließend durften sich die  gleichfarbigen Teilnehmer miteinander unterhalten und alles war harmonisch. Dann wurden die Gruppen wild untereinander getauscht und es entstand eine Disharmonie. Keiner der Teilnehmer wusste warum. Was hatten Bandler und Grinder gemacht?  Sie haben die Karten anhand der Repräsentationssyteme der Teilnehmer vergeben. Sobald die Teilnehmer wild durcheinander gemischt wurden, entstand Verwirrung und Unruhe. Nachvollziehbar. Wenn wir das Beispiel vergrößern und sagen, wir haben Engländer, Deutsche und Franzosen. Jetzt  mischen wir die Gruppen und führen ein Gespräch indem jeder nur seine Landessprache benutzt, dann ist das schnell nachvollziehbar.

Daher ist es durchaus lohnenswert die Repräsentationssysteme besser wahrzunehmen und sein eigenes System besser auszubauen.

Hört sich gut an – fühlt sich gut an und man hat schneller den Durchblick.

Dirk Rauh

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