Sliding Anchor
Anbei ein Nachtrag zu der im NLP-(Business)-Practitioner gemachten Übung “Slinding Anchor.”
1. Ankerstelle festlegen.
Der Coach, C, fragt A, den Gesprächspartner: “Wähle eine Fähigkeit, eine Ressource aus, die du in Zukunft bewusst öfter zur Verfügung haben möchtest.” “Bist du damit einverstanden, wenn ich dich nachher am Bein berühre?”
2. Auswahl einer Situation.
C zu A: “Denk an eine Situation, in der du diese persönliche Ressource erlebt hast. Eine Situation, die repräsentativ dafür ist und du mit deinen Leistungen und Erlebnissen zufrieden warst.” “Wann und wo war das?”
3. Zugang zu der Situation.
C zu A: “Erlebe diese Zeit so nach, als würde sie jetzt gerade stattfinden . Fühle, was du damals gefühlt hast. Sehe, was du gesehen hast und höre, was du gehört hast. Sei vollständig in dem Erlebnis und nimm alles um dich herum wahr. Spüre deine Ressource und den damit verbundenen Erfolg.”
4. Situation ankern.
C zu A: “Jetzt werde ich diese Situation, deine Fähigkeit, an deinem Bein ankern? Dann werde ich dich bitten, dir selber einen Anker zu wählen, damit zukünftig diese Situation bewusst für dich abrufen kannst. Mast du eine Stelle für deinen Anker gewählt?” C berührt A anschließend mit einem Finger am Fuß und bewegt diesen, begleitend zu den folgenden Anweisungen, auf dem Fuß nach oben. Dabei übt C mit dem Finger einen leichten Druck auf das Bein aus. C: “Während ich meinen Finger bewege, wirst du dieses Gefühl verdoppeln, (Finger nachziehen – Pause), verdreifachen, (Finger nachziehen – Pause) und vervierfachen, (Finger nachziehen – Pause). Drücke jetzt deinen Anker, damit du diese Fähigkeit bewusst ankerst und dadurch später zur Verfügung hast.”
5. Unterbrecher.
C: “Wann hat deine Mutter Geburtstag? Und welche Augenfarbe hat sie dann?.”
6. Erneutes Ankern.
Legen Sie, als C, Ihren Finger wieder an die gleiche Stelle, wie zu Beginn des 4. Schrittes. “Jetzt wiederholen wir das ganze noch einmal. Während ich meinen Finger bewege, wirst du dieses Gefühl verdoppeln, verdrei- fachen und schließlich vierfachen. Programmiere diese Fähigkeit erneut, mit deinem eigenen Anker, an der gleichen Stelle.” Wiederholen Sie diesen 5. Schritt jetzt noch einmal.
7. Unterbrecher.
C: “Jetzt lass dieses Gefühl gehen und sage mir Deine Telefonnummer rückwärts.”
8. Auswahl einer zukünftigen Situation.
C: “Denke jetzt an eine zukünftige Situation, in der du diese Fähigkeit, diese Ressource, gerne zur Verfügung hättest.” PAUSE. Warten Sie bis der Klient Ihnen eine entsprechende Situation genannt hat.
9. Future Pace und Anker aktivieren.
C: “Erlebe diese zukünftige Situation so nach, als würde sie jetzt gerade stattfinden. Was siehst du?” – “Was hörst du?” – “Wie fühlst du dich?”
“Jetzt aktiviere deinen eigenen Anker. Dadurch wird deine Fähigkeit automatisch mit in dieser Situation integriert. Achte darauf, wie sich dein Verhalten und dein Gefühl verändern wird.” Fragen Sie A anschließend, wie sich die Situation bereits verändert hat. C: “Was war bereits anders im Vergleich zu früher? Ist es das was du möchtest?”
11. Zurück in die Gegenwart.
C: “Komm jetzt wieder hierher zurück. Wie geht es dir?”


Am 31. Oktober 2009 um 22:23 Uhr
Der Vorschlag von Ivo, anstatt eines Fingers die ganze Hand zu nehmen, hat mir gut gefallen. Dann fällt die Diskussion der Punktgenauigkeit weg.
Am 1. November 2009 um 21:26 Uhr
Hallo Tamara,
besten Dank für die Rückmeldung. Sofern die Grundstruktur eingehalten wird, ist “fast alles” erlaubt. Wenn es für den Klienten oder für dich so intensiver ist, dann auf jeden Fall so umsetzen.