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Wahrnehmungsübung mit der Timeline

Hallo liebe Masterteilnehmer,

am letzten Wochenende haben wir überraschende und verblüffende Erfahrungen mit der Timeline gemacht. Hier eine weitere Anregung, diese Erfahrungen im Alltag zu integrieren und die Wahrnehmung zu schulen.

Wenn du in Verhandlungen oder in Mitarbeitergesprächen bist, beobachte doch dein Gegenüber, um über die Augensprache dessen Timeline zu identifizieren. Neben der Augensprache darfst du natürlich noch auf den Inhalt achten, damit du weisst wo du die Information zeitlich zuordnen kannst. Das trainiert gleichzeitig wieder die 7 +/- 2. Wenn das zu anstrengend ist, dann beginne in der S-Bahn, bei Diskussionsrunden im Fernsehen und überall dort, wo du nicht aktiv involviert bist.

Der Vorteil?! Du kannst deine Argumentation ganz anders aufbauen, da du, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit weisst, wie der Mensch Informationen verarbeitet und aktiviert. Zum Beispiel:  “Das können wir getrost hinter uns lassen,” – (In-Time) oder “Die Zeit ist auf unserer Seite.” – (Through-Time). Und die Gesprächsplanung kannst du dann auch individuell vorbereiten. Welche Timeline arbeitet gerne bis zur letzten Minute? (es gibt doch eine Timeline welche die Tendenz hat ungern vor der vereinbarten Zeit die Besprechung zu beenden, da sonst der Eindruck entsteht, dass etwas fehlt… Welche Timeline war das doch gleich?)

Viel Spaß und ich freue mich auf eure/deine Resonanz

2 Reaktionen zu “Wahrnehmungsübung mit der Timeline”

  1. Thomas

    Hallo zusammen,

    ich habe eine interessante Erfahrung mit auditiv- digitaler “Eigen”-Kommunikation gemacht.
    Einer meiner Mitarbeiterinnen bot ich eine neuen Job an und sie war noch unschlüssig, ob sie ihn annehmen sollte.

    Bei der Beobachtung ihrer Augenstellung stellte ich fest, dass sie einen inneren Dialog mit sich führte. Auf meinen Hinweis hin: “Wenn Sie das Jobangebot so abwägen, spricht sicherlich einiges dafür, oder?”

    Sie bestätigte dies und nahm kurz daraufhin den Job an.

    Grüsse an alle Beobachter

    Thomas B.

  2. admin

    Hi Thomas,

    Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied ausmachen…
    Weiterhin viel Erfolg

    Mit besten Grüßen

    Dirk

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