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Walt-Disney-Strategie, Kreativitätsstrategie eines Genies

Robert Dilts und Todd Epstein (t) haben das Verhalten des Genius Walt Disney modelliert und daraus eine Kreativitäts-Strategie entwickelt. Die Walt-Disney-Strategie. Sie dient unter anderem dazu neue Fähigkeiten zu entwickeln und diese so lange zu verfeinern, bis sie ökologisch und präzise nutzbar sind.

Dazu werden, im Rotationsverfahren, drei unterschiedliche Phasen in einem kreativen Prozess durchlaufen.

1. Phase:  Der Träumer

2: Phase:  Der Realist

3. Phase:  Der Kritiker

Die drei Phasen werden in Form von Bodenankern ausgelegt. Person A wechselt von einem Kreis in den nächsten und verfeinert das zukünftige Verhalten so lange, bis sie dieses mit einem guten Gefühl und einer inneren Stimme der Gewissheit integriert.

In der Praxis wurde diese Kreativitäts-Strategie auch auf Teams übertragen. Dabei konzentrierte man sich darauf, wer in einer Gruppe vorwiegend welche Rolle lebt. Wenn eine Person zum Beispiel sehr mit dem Träumer vertraut ist, würde das bedeuten, dass es ihr leicht fallen wird, neue Ideen zu entwickeln. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Person Dinge selten konsequent umsetzt. Im Vergleich zum Realisten. Dem könnte es dafür an Kreativität mangeln, wenn es darum geht, neue Methoden zu finden. Der Rat des Kritikers ist besonders wertvoll, um rechtzeitig auf etwaige Schwierigkeiten vorbereitet zu sein oder, um herauszufinden was noch fehlt. Somit ergibt sich wieder ein wertvolles Ganzes, wenn alle Ressourcen bewusst integriert werden.

Im folgenden schauen wir uns die einzelnen Phasen genauer an.

1.1  Die drei Phasen im Einzelnen

Jeder Phase werden bestimmte innere Zustände und Merkmale zugeordnet. Diese unterstützen sich untereinander und helfen dabei, ein gemeinsames, kongruentes und ökologisches Verhalten zu integrieren, um Träume wahr werden zu lassen.

1. Phase -  Der Träumer:BWalt-Träumer

In dieser Phase werden neue Ideen entwickelt. Dabei geht es
nicht um die Frage ob dies verwirklicht werden kann. Nein, in dieser Phase existieren keine Einschränkungen, keine limitierenden Glaubenssätze. Hier werden Ideen, Träume und Phantasiereisen gelebt, die für positive Ziele und motivierende Visionen stehen. Dabei ist der Träumer in seine Rolle assoziiert und konstruiert visuelle Zukunftsbilder. Unterstützend ist dabei die Frage: „Was…?“

2. Phase – Der Realist:BWalt-Realist

Hier ist die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, was tatsächlich
erreichbar ist. Dies wird überprüft, indem der Realist, in assoziiertem Zustand, die Ideen einzeln abwägt, welche der Träumer gesammelt hat. Dazu simuliert er eine passende Gegenwart und entwickelt für die einzelnen Ideen einen strukturierten Plan der die Umsetzung ermöglicht. Dabei geht er logisch vor und zerlegt die Ziele in Detailziele -> Chunking down. Anschließend überprüft er den Zukunfts-Entwurf des Träumers, indem er sich gedanklich vorstellt, die Ideen mit seinem Handeln in der Gegenwart umzusetzen. Das Gefühl das er dabei bekommt dient als Bewertungskriterium (K+ -> Exit-Signal).

3. Phase – Der Kritiker:BWalt-Kritiker

In diesem Zustand wird der bisherige Vorschlag überprüft. Dabei
nimmt der Kritiker die Metaposition ein. Er ist somit dissoziiert von sich Selbst und dem Geschehen. Von hier aus hinterfragt er das gesamte Vorhaben kritisch. Dies geschieht vorwiegend auf dem auditiven Kanal (Ad). Er hört seiner kritischen inneren Stimme zu, formuliert Einwände und fragt sich, welche Verbesserungen er machen kann. Die 3. Phase hat viel mit den gemachten Erfahrungen der Vergangenheit zu tun, welche in diesem Prozess neu analysiert werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Genius Walt Disney bereits damals die besondere Fähigkeit hatte, etwas aus verschiedenen Wahrnehmungspositionen zu erleben. Das Modellieren ermöglicht, die Grundelemente der Strategie in praktisch jede Situation zu übertragen. Besonders dann, wenn es darum geht neue Ideen zu erhalten. Somit stehen „der Träumer“, „der Realist“ und „der Kritiker“ im Dienste eines jeden Genius.

BWalt-DisneyStrategiekomplett

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