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nlp Wahrnehmungsübung

Und hier eine weitere Übung – der phantastische Farb-Kartentrick. Auch wenn es auf englisch ist, denke ich, dass die Wahrnehmung trotzdem geschult werden kann. Bleiben Sie – bleib du – einfach dran – für 3,10 Minuten voller Aufmerksamkeit.

Upssss…. was ist passiert?

Zeigt es doch schön, wie unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf das gelenkt wird, was für uns der Wirklichkeit entspricht. Auf uns wirkt und dadurch zu unserer Realität wird. Da lohnt es sich doch immer wieder sich der Grundannahme bewusst zu sein: “Menschen reagieren auf die Landkarte der Realität, nicht auf  die Realität selbst.” Wenn Sie also das nächste mal wieder “Recht haben” – wollen, in der Verhandlung, beim Vorgesetzten, zu Hause… hmmm vielleicht hat Ihr Gesprächspartner in seiner Landkarte ebenfalls recht.
Grüße
Dirk Rauh

Eine Reaktion zu “nlp Wahrnehmungsübung”

  1. Elvira H

    Es machte mir ein weiteres mal Spass meine Selbsterkenntnis zu peripherer Wahrnehmung zu ergänzen: Ich habe keinen einzigen Farbenwechsel wahrgenommen, auch nicht die Kartenrückseite, weil Clip in kleinem Bildformat, ohne Ton angesehen.

    In einem Artikel las ich dieser Tage über das „Basketballspiel mit Gorilla“. Und bin mir ziemlich sicher, dass ich die abstrakte Beschreibung nur deshalb bewusst wahrnahm, weil ich bereits selbst Proband war. Die Erfinder dieses Experiments stellten fest, dass die Hälfte der Zuschauer den Gorilla nicht wahrnehmen beim Zählen der Ballwechsel. Als Erklärung dafür boten sie an, „dass unser Gehirn auf der Suche nach Kohärenz = Erstellen sinnvoller Zusammenhänge, ständig eben diese konstruiert. Passt etwas nicht in unser Bewusstsein, das mit der anstehenden Aufgabe zu tun hat, tilgen unsere grauen Zellen diese Fakten aus dem Bewusstsein aus. Egal, wie offensichtlich sie sein mögen. Wozu ist das gut? Um überhaupt einen klaren Eindruck von unserer Umgebung zu gewinnen.“

    Nach dem „reframe-Kurs“ fiel mir eine Zigarettenplakatwerbung ins Auge – oder Gehirn? – die mit der Überschrift „Das Leben ist tödlich“, begann. Und frage mich nun, ob diese Wahrnehmung die Erweiterung meiner peripheren Wahrnehmung ist, oder meiner Suche nach sinnvollen Zusammenhängen. So oder so – spannend ist es auf jeden Fall.

    Den „besten“ re-frame zu meiner aktuellen Arbeitsumgebung lieferte mir Stefano in einer Mittagspause. Er ver-rückte meine Perspektive zu einer Person derart fundamental, dass ab dann alle (vergeblichen) Dissoziierungsversuche mit Abmelden an der Stempeluhr überflüssig wurden.

    Viele Grüsse und schöne Woche
    Elvira

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