Unsere Video-Analyse (heute)
wie oft hatte ich die guten Argumente, um mich dann zu wundern, dass genau diese guten Argumente keinen Adressaten fanden. Oder nicht den / die richtigen Empfänger. Und so kam es schon vor, dass ich akzeptieren MUSSTE, dass eine Diskussion ein,meiner Meinung nach, bizarres Ergebnis fand. Und ich hab mich gewundert und gefragt, “wieso denn das ?” Das war dann wieder die Bedeutung meiner Kommunikation die in einer für nicht zufriedenstellenden Reaktion endete. Ich setze gleich morgen bei einem Workshop die Erkenntnis in die Tat um, Monologe durch wirkliches Mitnehmen der anderen Gesprächsteilnehmer zu ersetzen. Also mit ihnen zu reden, anstatt an ihnen vorbei. .. Gut wars ! Grüße Roland


Am 25. Januar 2010 um 08:02 Uhr
Hallo Roland, hallo Regina,
besten Dank für das Feedback.
Habe dazu jetzt noch einen Blogbeitrag verfasst. Als Zusammenfassung mit den Highlights und Anregungen.
Bis zum nächsten Mail
Beste Grüße
Dirk
Am 15. Februar 2010 um 00:16 Uhr
Hi Roland, für mich ist aktives Zuhören einer von verschiedenen Schlüsseln guter Kommunikation. Im Moment nehme ich bei mir immer wieder wahr, dass ich Schlüsselwörter eines vorangegangen Redebeitrages nutze um eigene Inhalte darzustellen, von denen ich meine sie seien für den andern in dessen Situation wichtig zu wissen. Es ist paradox. Ich weiß ja vorher nicht was mein Gegenüber vom Gespräch erwartet. Er sagt es ja auch nicht direkt, außer ich frage ihn “ob er reden will” o.ä.. So versuche ich im Laufe des Gespräches zu verstehen, worum es ihm geht, was sein Thema ist, warum er ausgerechnet mich zu seinem Gesprächsparter ausgewählt hat. Schwierigkeiten habe ich vor allem – Pausen auszuhalten im Redefluss anderer, da eben nicht sofort meine Gedanken, meine Sicht der Dinge eizubringen. Sondern zu warten, zu spüren “Hier kommt noch etwas…” – “Was fügt mein Gegenüber dem bereits gesagten noch hinzu?” Innezuhalten, Anzuhalten. Am Ende eines Gespräches soll mein Gesprächspartner sagen können “Es war gut sich mit Dir zu unterhalten.Du verstehst mich.” Dazu muss ich in meinen Gedanken zum “Stehen” kommen, voll und ganz bei dem Anderen bleiben. Ihn mit meinen Fragen auf seinen Gedankenwegen zu unterstützen. Dann bin ich wirklich gut. Das ist eine echte Herausforderung und täglichen Übens wert.
Beste Grüße Ivo aus Nürtingen