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NLP in der Praxis

Hallo alle zusammen,

unsere Abteilung hatte am Donnerstag und Freitag eine Klausur-Tagung zur Vorbereitung unseres Modellfabrikforums. Dort sollen Vorträge stattfinden, in welchen die Arbeit vorgestellt werden soll. Es waren höchst interessante Tage für mich. Ich habe meine Wissenschaftler beobachtet und Strukturen erkannt während den Diskussionen. Unter anderem

habe ich den Moderator beobachtet und festgestellt, dass er a) kein Moderator war, weil er oft seine eigene Meinung eingebracht hat; b) die Gruppe nicht im Griff hatte, es waren viele Pausen dabei und die Kollegen haben sich oft verloren in ihren Aussagen. Man hätte die ganzen zwei Tage straffen können und hätte einiges an Zeit eingespart, wenn der Moderator seine Führungsfunktion besser wahrgenommen hätte.

Außerdem habe ich durch pacing-leading und durch das Ersetzen des Wortes “aber” durch “und” mein Anliegen durchgesetzt, nachdem es fast am Kippen war. Es waren zwei Sätze, die ich bisher nie mit einem “und” miteinander verbunden hätte, weil sie gar nichts miteinander zu tun haben (dachte ich!). Ich hatte mit dem Satzgefüge eine neue Sehensweise geschaffen.

Und ich habe einen Kollegen “mit ins Boot geholt”, der mit dem Kopf nickte. Ich war selbst ganz fasziniert über das Ergebnis.

Ist doch schon mal was. Es muss ja nicht alles sofort angewendet werden. Stück für Stück näher zum Erfolg.

Viel Spaß dabei wünscht euch Regina

2 Reaktionen zu “NLP in der Praxis”

  1. Maren

    Hallo Regina,
    der bewusstere Einsatz des Wörtchens “abers” macht einen großen Unterschied wie eine Nachricht ankommt, das habe ich auch festgestellt. Und nicht nur im Gespräch, auch in Emails! Und trotzdem flutscht es noch viel zu häufig raus… Liebe Grüße,
    Maren

  2. Irmgard

    Hallo Regina,
    ich war gestern auch auf einem Vortrag und dort ist mir auch aufgefallen, wie oft die Worte “versuchen” und “aber” gefallen sind. Schon spannend wie sensiblisiert wir hierfür nun sind.
    Bei der Übung unseres Mastervortrages beim letzten Masterwochenende ist mir das Wort “versuchen” auch mal so rausgerutscht und ich habe mich gleich korregiert. Was zur Folge hatte, dass ich Aufmerksamkeit einiger Zuhöhrer somit wieder bekommen habe (kam als Feedback der Zuhörer – soso ihr seid davor also unaufmerksam gewesen ;-) ). Also auch wenn mal diese Worte noch so “rausrutschen”, wir es merken und korregieren, kann es immer noch was Gutes haben.
    liebe Grüße,
    Irmgard

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