Der Internetblog für Seminarteilnehmer und alle,
die sich für NLP und Persönlichkeitsentwicklung interessieren!

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Monatsarchiv für Februar 2010

05. – 07. Februar 2010, NLP Ausbildung Stuttgart Mitte

Am Wochenende ist es wiede soweit. Für diese Gruppe, das dritte NLP-Wochenende. Bin gespannt auf die Erfahrungswerte aus der Praxis.

Was machen wir dieses Mal?

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Versuch´s doch mal – Hah ;-)

“Versuch´s doch mal.” Ein oft gehörter Satz. Hatte am letzten Wochenende wieder einen NLP-Starter Kurs. Wie so häufig im Seminar kam dann immer wieder die Aussage:  “Das war echt klasse und ich versuch das jetzt öfter an zu wenden.” Mein erster Impuls – nach wie vor – die Aussage: “Viel Spaß dabei.” Dies hab ich nur gedacht – wir wollen doch die NLP-Starter nicht zu sehr überfordern (7+/-2). Für die etwas Geübteren wieder ein Zeichen, dass die Wahrnehmungsfähigkeit sich gesteigert hat. Früher wurde dieses Wörtchen nicht bewusst erkannt – geschweige denn auf Wunsch korrigiert.

“Versuchen” – Was passiert da eigentlich?

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Ich tu es (statt “ich versuch es”)

Dirk – Du hast mir mal geantwortet, als ich schrieb “ich versuchs mal”…..   versuchs nicht – tu es!  Als Feedback mein eigenes Erleben: Bin wieder an eine schwierige Situation mit diesem Satz bewusst in die Vorbereitung gegangen und es war ein sehr gutes Gefühl anstatt difuse Angst zu haben. Alleine diesen Satz zu sagen setzt schlicht und einfach positive Energie frei. Sicherlich wird hiermit das Unterbewusstsein gespeist. Wer mag, soll es mal bewusst TUN.

Teil 4: Ein TNbericht zum advanced NLP oder Einsicht

Rückkehr

Am Ende der Woche trat ich den Heimweg an, wieder mit gemischten Gefühlen. Was würde bleiben, wie mein Umfeld reagieren? Ich brauchte ein paar Tage, um im Alltag anzukommen und freute mich, wie viele Impulse ich mir doch bewahren konnte. Immer wieder werde ich aufmerksam, wenn ich in Muster abzurutschen drohe. „Wie mache ich mich?“ ersetzt unwillkürlich ablaufenden Automatismen durch gestaltendes Handeln und sorgt in Konfliktsituationen für einen kühleren Kopf. Ich gehe souveräner mit dem Außen um, stressfreier, selbst-bestimmter, un-abhängiger von den Anderen, in dem Bewusstsein, dass ich mir meine Realität selbst schaffe.

Ich bin ich. Die Zeile des Songs von Rosenstolz, haben nun eine Bedeutung für mich. Ich akzeptiere mich und mein Leben, so wie es ist. Denn ich mache mich. In eigener, bewusster Verantwortung. Mit allen Konsequenzen. Authentisch und im Einklang mit mir selbst. Unabhängig von den anderen. Ich bin frei. Und ich genieße diese neu gewonnene Leichtigkeit des Seins. Denn E-in-sich-T wirkt.

Anja Loewe