NLP-Erfahrungen bereits nach 2. Schulungswochenende
„Meine Erfahrungen nach 2 Schulungswochenenden ist einfach genial:
Erstmalig ist es mir bewusst gelungen in einer Gruppe (Geschäftstermin auf höherer Ebene einer Bank) den Gesprächsleader und „Ankerträger“ zu identifizieren. Besonders interessant ist es, wenn ich dann ab und an den Anker ausleihe
Die meisten Gruppenmitglieder machen mit und die Präsenz zwischen dem Ankerträger und mir ist schon von einer anderen Intensität, als zuvor. Ich wurde sehr viel mehr und schneller akzeptiert, als es üblich ist (statt Monate bereits nach einem Termin).
Außerdem ist es sehr wertvoll zu identifizieren wie sich die Gruppenmitglieder unbewusst organisiert haben. So ist in diesem Termin, eine eigentlich sehr wichtige Person, vor ca. 2 Jahren zu einem IT Dienstleister outgesourced worden. Nun ist sehr schön zu erkennen, dass er in der Gruppe oftmals seine eigene Agenda hat und gar nicht mehr mit der Gruppe „kooperiert“. Dies hat mir sehr geholfen Unstimmigkeiten zu erkennen und ab und an die Gruppen zusammenzuführen und somit in der Gesprächsrunde wieder Harmonie zu entfachen. Lauterer/deutlichere Aussageformen und der Umgangston wurden wieder homogener. Und Lösungsansätze waren auch wieder möglich.
Wenn das nach 2 Wochenenden funktioniert, dann freue ich mich auf die weiteren 3 Jahre. Mal schauen, was noch alles geht.
Vielen Dank Dirk und Team für diese geniale Erfahrung.
Viele liebe Grüße Dirk S.“


Am 9. November 2011 um 10:28 Uhr
Hallo Dirk,
schöner Artikel. Könntest Du ein bisschen erläutern, was Du mit Ankerträger meinst und wie Du beim “Anker leihen” vorgehst.
Danke Dir,
Christian
Am 16. November 2011 um 10:09 Uhr
Hallo Christian,
ich bin der andere Dirk
. Der, der das Training leitet. Da Dirk S. noch nicht geantwortet hat bin ich so frei und gebe ein paar Impulse auf deine Bemerkung.
Einige Fragen in einem Meeting oder Gruppe ist immer wieder – “Wer ist der Leader?” und “Woran ist dieser erkennbar?” In unserer NLP-Ausbildung machen wir Übungen um über nonverbale Gesprächsmuster zu erkennen welche Gruppenbildungen sich derzeit ergeben. Wer also mit wem gerade gleicher Meinung ist. Dies geschieht bei den Beteiligten häufig unbewusst, sie reagieren einfach. Durch das Wahrnehmen und das anschließende “testen” bekommt man die “Sicherheit” ob dieser Eindruck sich bestätigt und kann die Gesprächsführung justieren. Zum Beispiel indem die Aufmerksamkeit auf den Leader gerichtet wird. Vielleicht ist das ja der eher ruhige und jemand anderes würde die Aufmerksamkeit eher auf den “Vielredner” richten. Solche Situationen üben wir und das hat Dirk S. in der Praxis angewandt und davon profitiert. ZUm Vorteil aller Beteiligten.
Grüße
Dirk