“Beim Coaching geht es nicht um eine Gesamtinspektion der Persönlichkeit. Der Klient ist Kunde und nicht Patient.”
“Einig ist man sich auch darüber, dass ein Coach über eine breite Methodenvielfalt verfügen sollte. Am häufigsten sind dies die systemische Beratung, die Gesprächstherapie, die Transaktionsanalyse oder das Neurolinguistische Programmieren (NLP).”
Am Ende meiner Masterausbildung kann ich dem nur zustimmen, die breite Methodenvielfalt ist beim NLP auf jeden Fall gegeben – jetzt gilt es diese nur noch in die Praxis umzusetzen .
Die „Als-ob” – Methode, kreiert von Milton Erickson, ist ein nützliches Werkzeug im NLP. Wenn ein Mensch so tut als ob er etwas bereits könnte, werden unbewusste Kräfte mobilisiert. Dabei geht der Mensch in einen Zustand, der durch innere Vorstellungskraft bestimmt wird. Gleichzeitig wird die Person zeitlich desorientiert, d. h. so weit in die Zukunft versetzt, dass der gewünschte Zustand bereits erreicht wurde. Von hier aus wird schrittweise wieder in die Gegenwart zurückgegangen. So erfährt der Gesprächspartner welche Fähigkeiten er wann benötigt um sein Ziel zu erreichen.
Change History, zu deutsch „Verändern der eigenen Vergangenheit“, ist für Situationen geeignet, in denen A alte Erinnerungen hat, welche als störend oder hinderlich empfunden werden. Mithilfe dieser Technik können diese verändert werden, damit A in Zukunft in ähnlichen Situationen flexibler ist.
Wie wir uns selbst ins “rechte” Licht rücken -
die zwei Wahrnehmungspositionen
Wenn wir uns an Vergangenes erinnern oder uns zukünftiges vorstellen, können wir uns selbst von außen betrachten oder die Situation aus der eigenen Perspektive erleben. Diese Wahrnehmungspositionen werden Assoziation und Dissoziation genannt. Sind diese Verhaltensweisen angeboren?
Robert Dilts und Todd Epstein (t) haben das Verhalten des Genius Walt Disney modelliert und daraus eine Kreativitäts-Strategie entwickelt. Die Walt-Disney-Strategie. Sie dient unter anderem dazu neue Fähigkeiten zu entwickeln und diese so lange zu verfeinern, bis sie ökologisch und präzise nutzbar sind.
Dazu werden, im Rotationsverfahren, drei unterschiedliche Phasen in einem kreativen Prozess durchlaufen.
Anbei ein Nachtrag zu der im NLP-(Business)-Practitioner gemachten Übung “Slinding Anchor.”
1. Ankerstelle festlegen. DerCoach, C, fragt A, den Gesprächspartner: “Wähle eine Fähigkeit, eine Ressource aus, die du in Zukunft bewusst öfter zur Verfügung haben möchtest.” “Bist du damit einverstanden, wenn ich dich nachher am Bein berühre?”
Jeder Mensch hat seine eigene Art, sich in der Wirklichkeit zu orientieren und seinen Sinnen zu vertrauen. Entsprechend seiner individuellen Lerngeschichte speichert er die Realität in seinem Gehirn. Um herauszufinden, in welchem Repräsentationssystem sich der Gesprächspartner befindet, achtet der NLP-Anwender zum einen auf die Augensprache, zum anderen auf die sinnliche Wortwahl des Partners. Diese Zusammenfassung beschäftigt sich mit der Wortwahl des Gesprächspartners. Sie werden feststellen, dass Sie durch die Anpassung Ihrer Wortwahl an die Ihres Partners eine deutliche Steigerung Ihrer Kommunikationsfähigkeit erhalten.
Konditionierung (Pawlow und sein Experiment mit Hunden) wird im NLP Ankern genannt. Anker sind Reize, die beim Menschen ganz bestimmte innere Reaktionen bewirken. Das heißt, äußere Reize werden mit inneren Reaktionen verknüpft. Diese Wirkung tritt ein ohne dass das Bewusstsein etwas dazu beitragen muß. Im NLP nutzen wir diese Methode bewusst, indem wir absichtlich gewünschte Gefühlszustände an einen Auslöser ankern. Auf Wunsch ist dieser Zustand zukünftig durch den Auslöser abrufbar. Grundsätzlich kann jeder Sinneseindruck als Anker eingesetzt werden.