Eine der ersten Ankerübungen im NLP ist der Moment of Excellence. Hier die einzelnen Schritte dazu. Wenn Sie NLP-Anfänger sind, kann es sein, dass Ihnen Beschreibungen der Programmierübungen “spanisch” oder anfangs “seltsam” vorkommen. Nachdem Sie die Übungen selber (und korrekt) durchgeführt haben, wird vieles von den beschriebenen Erfolgen für sich sprechen. Daher ruhig kritisch und doch offen an die Übungen heran gehen.
Ich bin stark! – Moment of Excellence
Moment of Excellence ist ein Zustand in dem der Mensch besonders ressourcevoll ist. In diesem Moment hat er einen guten Zugriff zu all den Fähigkeiten und Talenten, die er benötigt. Diese Übung ermöglicht Ihnen, diesen Zustand aufzufinden und durch Ankertechniken dauerhaft verfügbar zu machen. Als Anker dienen in dieser Übung die Form des Kreises. Wichtig ist, dass Sie sich beim Ankern auf den Moment des Erlebens konzentrieren, der für Sie am intensivsten war.
Nur zur Übung…! Auch dieser Clip ist von mir als Beispiel gedacht um die Wahrnehmung zu trainieren. Im Anschluss ein paar anregende Fragen:
Wie hat Georg W. Bush tatsächlich darauf reagiert?
Wie hat der damalige US-Präsident den Vorfall anschließend angeboten?
Hier ein paar Ideen aus dem NLP: zum Beispiel: Das Ursache – Wirkung Prinzip “wenn – dann”, Augensprache, Wahrnehmungspositionen, Metaphern, Physiologie, positive Absicht, als Beobachter die Struktur und den Inhalt mit zu bekommen, chunking…..
Wie und wann hat die Gruppe reagiert?
Freue mich auf Kommentare die sich auf das Training der Wahrnehmung konzentrieren….
Hier ein paar Anregungen zu folgender Situation:
- wenn die Linke nicht weiß was die Rechte macht…
- wenn die 7 +/- 2 Einheiten der Aufmerksamkeit überfordert sind…
- wenn Georg W. Bush etwas anderes gemeint hat, als er gesagt hat
- wenn Georg W. Bush die Wahrnehmungsposition mit Absicht geändert hat (zum Wohle der Zuhörer) es aber keiner merkt…
- wenn es noch viel mehr Interpretationsmöglichkeiten gibt als ich hier aufgeführt habe…..
Zum Beispiel:
Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht… oder
Jedes Verhalten ist wertvoll – in geeignetem Kontext… oder
Jeder reagiert auf die Landkarte der Realität nicht auf die Realität selbst… oder
Verblüffend, finde ich, wie die Werbung und die Gewohnheit sich breit macht. “Jeder” weiß doch, dass in den seltensten Fällen die Bilder mit dem Original übereinstimmen und doch….. es wird gekauft, geduldet und verzehrt… Viel Genuß beim Anschaun.
Und ein Buch das hierzu passt kann das Buch “Trances People live” oder auch auf deutsch “Die alltäglich Trance” von Stephen Wolinsky. Durchaus ein inspirierendes Buch auch für NLP. Vermittelt etwas tieferen Hintergrund. Erweckt, macht bewusst.
Sie hat das NLP mitentwickelt. Jahrelang hat sie mit und an der Seite von Robert Dilts sowie Tod Epstein (t) an der NLP University in Santa Cruz unterrichtet. Dort habe ich mehrere Seminare bei ihr besucht. Sie ist unter anderem Religionswissenschaftlerin, Antropologin und Ballettänzerin. Mit Robert Dilts hat sie zum Beispiel die “Somatische Grammatik” entwickelt und mit John Grinder das Buch “Turtles all the was down” geschrieben. Robert Dilts bezeichnete sie oft als “Göttin des NLP.” Sie selbst sagte darauf häufig, dass sie sich eher als “Muse” sehe. Ich habe sie voller Lebenskraft und Inspiritation kennen gelernt.
“Beim Coaching geht es nicht um eine Gesamtinspektion der Persönlichkeit. Der Klient ist Kunde und nicht Patient.”
“Einig ist man sich auch darüber, dass ein Coach über eine breite Methodenvielfalt verfügen sollte. Am häufigsten sind dies die systemische Beratung, die Gesprächstherapie, die Transaktionsanalyse oder das Neurolinguistische Programmieren (NLP).”
Am Ende meiner Masterausbildung kann ich dem nur zustimmen, die breite Methodenvielfalt ist beim NLP auf jeden Fall gegeben – jetzt gilt es diese nur noch in die Praxis umzusetzen .